>Bei „Horch“ in Ingolstadt

Bei „Horch“ in Ingolstadt

Am Mittwoch, dem 15.10.2014, besuchte die Klasse MIM12 der Industriemechaniker zusammen mit Herrn Leibelt und vier Studenten das Audi-Forum in Ingolstadt. Der Vermittlung einer Lehrkraft war es zu verdanken, dass die Besichtigung ohne die ansonsten übliche sehr lange Wartezeit bei der Firma Audi stattfinden konnte.

Nach der Anreise mit dem Bus wurde uns zunächst als Einstimmung bzw. Einführung ein kurzer, aber informativer Film über die verschiedenen Standorte des Global Players Audi gezeigt.

Nach dem Ausrüsten der Gruppe mit Audioguides startete die Führung im Bereich Karosseriebau für den Audi A3. Begonnen wurde mit einem Überblick über moderne Lackiertechniken sowie den Einsatz neuer Werkstoffe wie Aluminium im Karosseriebau. In der riesigen Fertigungshalle standen viele KUKA-Roboter, die dort zum Einsatz kommen, indem sie beispielsweise an der Karosserie der Fahrzeuge Schweißpunkte setzen, Klebestreifen ziehen oder Stanzarbeiten verrichten. Diese Arbeiten werden mit einer Genauigkeit von 0,1 mm erledigt, die mittels 21 Laservermessungen überprüft werden. Als Höhepunkt erfolgt die „Hochzeit“, d.h. Fahrwerk und Karosserie werden zusammengeführt. Die nächste Station betraf die Endmontage des A3: An einer Montagestation stehen den Mitarbeitern jeweils 85 Sekunden Zeit zur Verfügung, um Teile wie Sitze, Lenkrad oder Kühlergrill am Auto zu montieren. Bevor der fertige AudiA3 bzw. A4 – nur diese beiden Modelle werden in Ingolstadt gefertigt – die Halle verlässt, steht bei jedem Fahrzeug am Ende des Produktionsprozesses eine gründliche Endkontrolle an.

Nach dem Mittagessen in der Audi-Kantine setzten wir unseren Rundgang mit dem Besuch des „Museum mobile“ fort. Dort ging es von der 3. Etage bis ins Erdgeschoss durch die Geschichte der Audimodelle von 1899 bis heute, das heißt von den „rollenden Zwanzigern“, über die Fahrzeuge im Zweiten Weltkrieg bis zu den aktuellen. Auch zum Motorsport gab es einige Beispiele, wie etwa den legendären Audi Quattro von Walter Röhrl.

Mit viel neu gewonnenem Wissen über den Produktionsablauf bei einem Automobil sowie über die Geschichte des Automobilherstellers Audi, begaben wir uns auf den Heimweg. Fazit: Ein Besuch, der sich auch für „Amateure“ durchaus lohnt!

 

2014-11-26T08:41:56+00:0026.11.2014|
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