Im Rahmen unseres Berufsschulunterrichts unternahmen wir eine Werksbesichtigung bei der Diehl Metall Stiftung & Co. KG in Röthenbach an der Pegnitz. Am Vormittag wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch die Gießerei des Unternehmensbereichs Diehl Brass Solutions geführt. Dort konnten wir live miterleben, wie Messing verarbeitet wird. Besonders beeindruckend war es, die einzelnen Schritte von der Erwärmung des Metalls bis hin zur Weiterverarbeitung zu sehen. Uns wurde anschaulich erklärt, welche Maschinen dabei zum Einsatz kommen und welche Bedeutung diese Prozesse für die Qualität der Endprodukte haben. Außerdem erhielten wir einen Einblick in die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards, die in der Produktion eingehalten werden müssen.

Nach der ersten Führung wurden wir von Diehl Metall zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine eingeladen. Diese Möglichkeit nutzten wir gerne, um uns auszutauschen, offene Fragen zu besprechen und die bisherigen Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Am Nachmittag befanden wir uns im Bereich Diehl Metal Forgings, genauer gesagt in der Schmiede. In diesem Teil der Führung wurde uns gezeigt, wie Synchronringe für Automobile hergestellt werden. Dabei erhielten wir einen detaillierten Einblick in die einzelnen Fertigungsschritte. Die Synchronringe werden gegossen, geschmiedet, gepresst und gestanzt, bevor sie ihre endgültige Form erhalten. Besonders deutlich wurde dabei, wie wichtig Präzision und das reibungslose Zusammenspiel der einzelnen Arbeitsschritte für die Funktion der Bauteile sind.

Die Werksbesichtigung bei Diehl Metall war insgesamt sehr informativ und praxisnah. Sie ermöglichte uns, theoretisches Wissen aus der Berufsschule mit realen Produktionsabläufen zu verbinden und einen wertvollen Eindruck vom Arbeitsalltag in der Metallindustrie zu gewinnen. Zudem bot die Exkursion einen guten Überblick über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche und beruflichen Perspektiven innerhalb des Unternehmens.

WIK 10 B – Industriekaufleute Hochschule dual